2025 war das offizielle 40-jährige Jubiläum der Air Jordan 1 – mit dem '85 „Bred" und dem Union „Chicago/Shadow" als Headliner. 2026 dreht Jordan Brand aber erst richtig auf: Mit der Fragment x Union Trilogie, der Virgil Abloh Archive „Alaska" und zwei Travis Scott Lows stehen gleich drei der größten Collaborations der letzten Jahre auf dem Plan. Dazu kommen OG-Colorways, die lange überfällig waren, und neue Silhouetten-Varianten wie der AJ1 Low OG mit „Big Swoosh"-Leisten. Kurzum: Wenn es ein Modell gibt, das 2026 die meisten Schlagzeilen produzieren wird, dann die Air Jordan 1.
Die Dreier-Collab zwischen Hiroshi Fujiwara (Fragment), Chris Gibbs (Union LA) und Jordan Brand ist das, worauf die Szene seit Monaten hinarbeitet. Drei Colorways, jeder mit unterschiedlicher Verfügbarkeit: Die „Varsity Red/Sport Royal" (IO7847-002) ist mit rund 44.000 Paar die zugänglichste Variante und am 27. Februar über SNKRS verfügbar. Die „Sport Royal" (IO7847-001, ca. 15.000 Paar) läuft exklusiv über Union LA und ausgewählte Black-owned Retailer. Die „White/Black" (II7282-100) ist auf etwa 4.700 Paar limitiert und am 7. Februar bei nur fünf Stores weltweit erschienen – UNDEFEATED NYC, Headquarter Mexico City, Fragment Tokyo, Tune Seoul und Starcow Paris.
Alle drei teilen sich Unions „Urahara Stitch"-DNA: Die Frankenstein-Nähte am Collar, bei denen zwei verschiedene Colorways zusammengeschnitten werden, kombiniert mit Fragments Lightning-Bolt-Logo am Heel und codierten Texten auf der Midsole. Retail liegt einheitlich bei 205€, auf dem Resale-Markt bewegt sich die „Sport Royal" bereits zwischen 500 und 1.500€.
Am 28. März erscheint die „Alaska" – eine Neuauflage der legendären 2018er „Euro", die damals nur in Europa und ausschließlich in Women's/GS-Sizing released wurde. Entscheidende Änderung: Auf dem Medial-Panel steht jetzt „V.A.A. for Nike" statt „Off-White", weil die Zusammenarbeit über das Virgil Abloh Archive läuft, nicht mehr über die Marke Off-White (die inzwischen Bluestar Alliance gehört). Die Verpackung ist besonders: ein seitlich zu öffnender Karton mit runden Cutouts, transparentem Innenteil und einem Skizzenbuch mit dem Titel „MODERNISM IS NOT NEW". Limitiert auf rund 20.000 Paar, Retail 230€. Einer der emotional aufgeladensten Air Jordan 1 Releases seit langem.
ordan Brand pusht 2026 den Low OG mit Nachdruck. Die wichtigsten Drops: Der AJ1 Low OG „Banned" (IW6276-001) kommt am 16. Mai für 145€ – mit dem roten „X" am Heel, das 2011 den High-Top zum Grail machte. Eine Woche später, am 22. Mai, folgen zwei Travis Scott x Air Jordan 1 Low OG in Sail/Shy Pink und Muslin/University Red für je 155€. Beide weichen von Travis' üblicher Farbpalette ab und nutzen das Pink-Spektrum, das ursprünglich schon für 2025 geplant war.
Interessant ist auch die Rückkehr des „Big Swoosh"-Leistens, den Jordan Brand seit Mitte der 2000er nicht mehr regelmäßig eingesetzt hat. Das CNY-Modell mit Denim und Ponyhaar-Details, der „Floral Swoosh" in Sail/Coconut Milk und der „Medium Olive" zeigen, dass der AJ1 Low OG neben dem High zum zweiten Hauptmodell der Linie geworden ist – nicht zuletzt dank Travis Scotts sieben Colorways auf genau diesem Leisten.
Neben den Mega-Collabs erscheinen mehrere starke Inline-Releases: Der „All-Star" (DZ5485-003, 185€) mit haarigem Wildleder und Gold-Akzenten am Wings-Logo, der „Flight Club" (II9811-001, April, 185€) in Black/Sail/Gum mit Referenz an Jordans altes Mail-in-Membership-Programm, der „Psychic Blue" als Women's-Release im März und – die Swarovski x Air Jordan 1 High OG (HF6248-002) für 1.005€ in Vast Grey mit Kristall-Swoosh, die am 21. März droppt. Für den Herbst sind der OG „Royal" in regulärer High-Bauweise (nicht '85-Cut) und der „Chicago" als Holiday-Release angekündigt – letzterer wäre das erste Mal seit 2015, dass der Chicago-Colorway als Standard-Retro zurückkommt.
Hier findet ihr sämtliche kommenden und vergangenen Air Jordan 1 Drops. In der SNKRADDICTED App könnt ihr euch Alerts für einzelne Releases setzen – bei den limitierten Drops wie Fragment x Union geht es um Minuten.