New Balance 1000 Releases

Kommende Releases

Kein Ergebnis gefunden

Out Now

Concepts-x-New-Balance-1000-1.jpg
New Balance M 1000 LA black_0004_Ebene 1.jpg
New Balance M1000BW reflection_0004_Ebene 1.jpg
New Balance M1000EA_0002_Ebene 2.jpg
NEW BALANCE M1000EB_0002_Ebene 7.jpg
NB1000-Rosa_0005_Ebene 5.jpg
NB1000-Green_0004_Ebene 3.jpg
New Balance 1000 Moonrock-M1000MB6.jpg

„On a scale of 1000, this shoe is a 990" – und dann kam der 1000 wirklich

Als New Balance 1982 den 990 auf den Markt brachte, lautete der Slogan: „On a scale of 1000, this shoe is a 990." 17 Jahre später, im Juli 1999, lieferte die Marke tatsächlich den perfekten Schuh – zumindest dem Namen nach. Der New Balance 1000 erschien als Performance-Runner mit gewelltem Paneel-Upper, metallischen Overlays und einer Silhouette, die mehr an den Nike Air Max 95 erinnerte als an die Dad-Shoe-DNA der 990er-Linie. Das Problem: Niemand wollte ihn. Bis 2001 war der 1000 aus den Katalogen verschwunden, praktisch ohne Dokumentation, ohne Community, ohne Legacy. Rund zwei Jahrzehnte lang lag ein Vintage-Paar im Büro von Kevin Trotman, dem Produktmanager, der später das Comeback verantworten würde. Die Wiederentdeckung kam Ende 2022, als Teddy Santis – Creative Director von New Balance MADE in USA und Gründer von Aimé Leon Dore – den vergessenen Runner auf Instagram zeigte. Ein paar Story-Posts genügten, um eine Welle auszulösen. 2024 kehrte der 1000 offiziell zurück, mit einem Retail von 150 € und ABZORB-Dämpfung als einzigem technischem Update.

Joe Freshgoods, ALD, Kith – das Comeback über die Collab-Schiene

New Balance wählte für den Relaunch des 1000 dieselbe Strategie, die schon beim 2002R funktioniert hatte: Collabs zuerst, Inline danach. Joe Freshgoods eröffnete im April 2024 mit „When Things Were Pure" – einem Y2K-Tribute-Pack in „Pink Mink" (Cam'ron-inspiriert, rosa Metallic) und „Black Ice" (Kupfer-Iridescent auf Schwarz) für je 170 €. Die Capsule setzte den kulturellen Rahmen: Der 1000 ist kein Heritage-Schuh wie der 990, sondern ein Vehikel für die Ästhetik der frühen 2000er – Basement-Partys, Wala Cam, gebrannte CDs. Wenige Wochen später folgte Aimé Leon Dore mit einem Dreierpacks, dann Kith im Oktober 2024. Innerhalb eines halben Jahres hatten drei der wichtigsten New-Balance-Partner den 1000 angefasst und drei völlig unterschiedliche Lesarten geliefert. Die Inline-Colorways (Silver/Black als Debüt, dann ein stetiger Strom an GRs) profitierten davon: Der 1000 hatte eine Identität, bevor er ein Regalprodukt wurde.

2025 – das Jahr, in dem der 1000 seinen Platz fand

Das zweite Jahr bestätigte, dass der 1000 kein One-Hit-Wonder war. Die Collab-Liste wuchs signifikant: Concepts lieferte „Míle" (inspiriert vom 1.000-Dollar-Schein, März 2025), BEAMS aus Japan brachte eine All-Black-Version mit asymmetrischen Materialien – linker Schuh in Mesh/Suede, rechter in Patent Leather. Bricks & Wood nutzte NBA All-Star Weekend für „A Different Bounce" in Schwarz/Gelb. thisisneverthat steuerte eine Silver/Orange-Edition bei. Und Salehe Bembury – dessen 2002R-Collabs den Archetyp für New-Balance-Kooperationen gesetzt hatten – wechselte mit „Fog Be The Cloud" (September 2025, 160 €) auf den 1000: ein Regenbogen-Gradient aus Forest Green, Neon, Blau, Orange und Lila, mit Mixed-Media-Aufbau aus Hairy Suede, Crackled Leather und Open-Mesh. Parallel dazu expandierte New Balance das Inline-Programm über Materialvarianz: Eine Cordura-Kollektion in vier Colorways brachte den 1000 in den Utility-Bereich, Suede-Editionen bedienten den Lifestyle-Markt, und Retailer-Exclusives (DTLR, Shoe Palace) sicherten Distribution über spezialisierte Kanäle.

Warum der 1000 funktioniert, wo andere Y2K-Modelle stagnieren

Der 1000 besetzt eine Nische, die kein anderes New-Balance-Modell abdeckt. Der 1906 ist Chunky-Tech, der 2002R ist Dad-Shoe-Evolution, der 204L ist Thin Sole. Der 1000 dagegen ist pure Y2K-Energie: gewellte Paneel-Konstruktion, metallische Overlays, eine Silhouette, die an die Schnittmenge von Runner und Cybermode erinnert. Dass er 1999 nicht funktionierte, lag am Timing – die Ästhetik war ihrer Zeit voraus. Dass er 2024 explodierte, liegt daran, dass genau diese Ästhetik jetzt Mainstream ist. Für 2026 zeichnet sich eine Konsolidierungsphase ab: Weniger neue Collab-Partner, dafür tiefere Materialexperimente und gezieltere Colorway-Strategien. New Balance hat am 1000 bewiesen, dass die Marke nicht nur 990er-Heritage kann, sondern auch Modelle mit komplett anderer DNA erfolgreich etablieren kann. Die Parallele zum 2002R ist offensichtlich: Beide waren ursprüngliche Flops, beide brauchten die richtige kulturelle Welle, beide wurden über strategische Collab-Sequenzen aufgebaut. Der Unterschied: Der 1000 ist lauter, jünger und bewusst weniger „New Balance" im klassischen Sinne – und genau das macht ihn zur Brücke zu einer Zielgruppe, die mit der 990-Linie nichts anfangen kann.

Alle New Balance 1000 Releases im Überblick

Hier findet ihr sämtliche kommenden und vergangenen New Balance 1000 Drops. Mit einem Retail von 150 € für Inline-Versionen (Collabs variieren) ist der 1000 im mittleren Preissegment positioniert – günstiger als Made-in-USA-Modelle, aber über dem 204L (120 €). In der SNKRADDICTED App könnt ihr Alerts für neue Drops setzen und über die Suchmaschine Preise vergleichen.

Cookie Einstellungen

Essentielle Cookies
Google Tag Manager*
Statistik Cookies

*Unsere Marketing und Statistik Cookies sind von dem Google Tag Manager abhängig